Die 31. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (COP31) findet vom vom 9. bis zum 20. November 2026 in Antalya (Türkei) statt.
Mitte November 2026 treffen sich die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention in der türkischen Mittelmeermetropole Antalya zur COP31. Gastgeber der Konferenz ist die Türkei, während Australien die Verhandlungen leiten wird.
Im Vorfeld der Konferenz hat der Gastgeber mehrere Schwerpunktthemen definiert, darunter die Anhebung der globalen Elektrifizierungsrate sowie die Reduktion des globalen Abfallwachstums. Diese und weitere Ziele der COP31 Action Agenda sind allerdings nicht Teil der offiziellen Verhandlungen, sondern sollen vielmehr konkrete Handlungsoptionen aufzeigen. Die COP31-Präsidentschaft erhofft sich dadurch einen Beitrag zur Beschleunigung der Umsetzung bestehender Vereinbarungen zu leisten. In den Verhandlungen selbst stehen die Vertragsstaaten vor der gewaltigen Aufgabe, die Ergebnisse aus vorangegangenen Verhandlungsrunden weiter konkretisieren zu müssen.
Neben Anrechnungsfragen beim New Collective Climate Finance Goal (NCQG) und der weiteren Ausgestaltung der Indikatoren für das globale Ziel für Klimaanpassung steht hier insbesondere der Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Mittelpunkt. Da sich die Staaten auf der Klimakonferenz in Belém nicht auf einen solchen Ausstiegsplan einigen konnten, wurde im April 2026 die erste internationale Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen (Transition Away From Fossil Fuels, kurz TAFF) im kolumbianischen Santa Marta abgehalten. Auf der COP31 wird sich zeigen, inwiefern dieser freiwillige Prozess, der außerhalb der UN angelegt ist, eine neue Dynamik in den UN-Verhandlungen entfalten kann und ein konkreter Ausstiegsplan vorgelegt wird. Darüber hinaus soll der Just Transition Mechanism weiter operationalisiert werden. Die Vertragsstaaten müssen sich noch auf wichtige Details einigen, die unter anderem den thematischen Umfang und die institutionelle Ausgestaltung betreffen.
Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund der weiterhin andauernden Krise des Multilateralismus statt. Die zu erwartende Überschreitung des 1,5-Grad-Ziels sowie die verheerenden Folgen des Klimawandels erhöhen zugleich den Handlungsdruck auf die Delegierten.
Das Wuppertal Institut hat den UN-Klimaprozess von Anfang an begleitet und wird kurz nach der Konferenz eine Bilanz veröffentlichen. Bei jeder Konferenz präsentiert das Institut seine Forschung im Rahmen von zahlreichen Sideevents und diskutiert effektive Wege zur Umsetzung des Pariser Abkommens.

Das Wuppertal Institut erstellt nach jeder UN-Klimakonferenz einen Analysebericht. Die Berichte, die seit 2001 veröffentlicht werden, stehen unten auf dieser Seite zum Download bereit.
Weitere Veröffentlichungen des Wuppertal Instituts zu aktuellen Fragen zum Thema stehen auf der Themenseite Internationale Klimapolitik zum Download bereit.
Nicht zuletzt die Zunahme der Wetterextreme und der mir ihnen verbundenen Schäden zeigen uns sehr deutlich, dass es höchste Zeit ist, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umzusetzen. Die dafür notwendigen Technologien stehen uns zur Verfügung und sind, wie das Beispiel der Solarzellen zeigt, heute kostengünstiger denn je.
Hier finden Sie Veröffentlichungen zu den UN-Klimakonferenzen.
Cookie-Einstellungen
Cookies helfen uns, die Website für Sie ständig zu verbessern. Mit dem Klick auf den Button "Zustimmen" erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies oder für die Änderung Ihrer Einstellungen klicken Sie bitte auf Mehr über die Verwendung und Ablehnung von Cookies.
